Stellarium – das kostenlose Planetarium für den PC
Stellarium ist eine kostenlose Astrologie-Software, mit der Nutzer einen Blick in den nächtlichen Sternenhimmel werfen können. Das Programm erlaubt es, bestimmte Konstellationen zu suchen und ihre Bewegungen zu verfolgen.
Bestbewertete Alternative
Sternengucker
Stellarium ist ein Programm, mit dem sich interessierte Nutzer die Positionen von Planeten und anderen Objekten in der Milchstraße anschauen können. Das Programm enthält eine große Palette an Echtzeitkarten und kann dadurch abbilden, welches Himmelsobjekt von welcher Position aus wie zu sehen ist.
Die Software erlaubt es auch, Objekte selber in die Karten einzufügen und ihren Verlauf mit Stellarium berechnen zu lassen. Das ist beispielsweise dann interessant, wenn Nutzer sich anschauen wollen, wie bestimmte Kometen oder Meteoriten sich durch die Milchstraße bewegen. Um das Einfügen zu erleichtern, stellt das Programm eine kleine Auswahl bekannter Himmelskörper zur Verfügung.
Der eigene Blick
Personen, die Stellarium nutzen, sind nicht nur auf das Kartenmaterial der Software beschränkt. Sie können darüber hinaus ein eigenes Teleskop mit ihrem Computer verbinden, um aktuelle Aufnahmen vom Himmel zu erstellen. Die Aufnahmen können sie mit dem Kartenmaterial kombinieren, um die Veränderungen bestimmter Sternenpositionen besser nachverfolgen zu können.
Andersherum ist es auch möglich, sich eigene Bilder aus dem Programm auf dem Computer zu speichern, um diese dann zu Bildern umzuwandeln oder um sie auszudrucken. Auf diese Weise können Nutzer mit relativ einfachen Mitteln selber Hintergründe oder interessante Ansichtskarten von den Sternen erzeugen und diese nach Bedarf individuell anpassen.
Lebendes Projekt
Stellarium ist für eine Vielzahl von Plattformen verfügbar. Man kann das Programm unter anderem für den PC, für den Mac und auch für Linux nutzen. Darüber hinaus gibt es eine Online-Variante, die sich von den meisten Browsern aus nutzen lässt, sodass Interessierte auch unterwegs mit dem Smartphone oder dem Tablett einen Blick in die Sterne werfen können.
Um die Bilder immer aktuell zu halten, können alle Nutzer zusammenarbeiten und ihre eigenen Aufnahmen an den Server von Stellarium schicken. Das Programm wertet die Aufnahmen dann selbstständig aus und aktualisiert seine Datenbank selbst, damit die Nutzer immer einen präzisen Blick auf die Sterne haben.
Kleine Unannehmlichkeiten
Aufgrund seiner Vielzahl an Materialien und Funktionen ist die Handhabung von Stellarium etwas umständlich. Vor allem Anfänger können sich schnell überfordert fühlen, wenn sie sich bisher noch nicht groß mit Astrologie beschäftigt haben. Insbesondere das Festlegen der eigenen Position erweist sich als schwierig, wenn man sich nicht damit auskennt.
Auch das Teilen der eigenen Daten ist etwas kompliziert. Damit die Aufnahmen von Stellarium überhaupt ausgewertet werden können, müssen sie erst in ein bestimmtes Dateiformat umformatiert werden, bevor sie hochgeladen werden können. Das dauert eine gewisse Zeit. Weil das Programm gelegentlich zu Abstürzen neigt, kann es passieren, dass Nutzer den Vorgang mehrmals wiederholen müssen.
Fazit
Stellarium ist ein einzigartiges Projekt, das Nutzern den Blick in den Sternenhimmel ermöglicht. Die große Auswahl an Material und die Anbindungsmöglichkeit an eigene Teleskope bieten viel Raum, um den Sternenhimmel zu erkunden. Zusatzoptionen wie das Speichern und Teilen eigener Aufnahmen sowie die Verfügbarkeit der Software auf vielen Plattformen sorgen dafür, dass das Programm stetig weiterwächst.
Gelegentliche Abstürze und die etwas komplizierte Steuerung sind negative Punkte der Software. Für Anfänger fehlt eine Art Tutorial und das Umformatieren der eigenen Daten ist schwierig. Selbst das Einrichten der eigenen Position bedarf etwas Zeit und Übung. Aber diese Punkte sind nur kleine Stolpersteine, die kaum den Spaß am Blick in den Sternenhimmel trüben.
Andere Programme mit Blick ins All
Wer sich das All etwas plastischer ansehen möchte, für den hält die Software Celestia einen digitalen 3D-Atlas der Milchstraße parat. Die Nutzer können zwischen verschiedenen Planeten wählen und sich in einer 360°-Optik umsehen. Auf diese Weise können auch Monde oder Nebel sehr plastisch untersucht und erlebt werden.
Etwas eingeschränkter in der Auswahl, aber dennoch sehenswert ist EarthView. Das Programm erzeugt eine sich bewegende Erde, die als Hintergrund oder Bildschirmschoner genutzt werden kann. Anhand der Position der Lichteinstrahlung können Nutzer erkennen, wie viel Uhr es gerade an welchen Orten ist.










